FZF Rechtsanwälte
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Inkasso: Notwendige Abrundung der Beratung

Was nutzt ein erfolgreich abgeschlossener Prozess, wenn dann keine Zahlungen erfolgen?

Nicht nur das Recht erstreiten, ist eine Aufgabe und manchmal Herausforderung, sondern dann auch das Recht durchsetzen. Deshalb bieten wir allen Mandanten an, nach dem Prozess auch das Inkasso durchzuführen.

Säumige Schuldner

Gerade in Zeiten wirtschaftlicher Krisen sagt sich so mancher Vertragspartner, wenn es an die Zahlung von offenen Rechnungen geht, dass hier oft nicht mit Nachdruck seitens des Forderungsinhabers vorgegangen wird. Und damit haben viele Schuldner auch Recht.

Häufig scheut man die drohenden Kosten nach dem Motto:

"Das bringt doch eh nichts!"

Dabei wird nicht einmal im Vorfeld geprüft, welche Kosten denn tatsächlich entstehen bei einer anwaltlichen Durchsetzung berechtigter und oft unstreitiger Kosten.

Schon mancher Mandant war überrascht, dass es sich in der Summe sehr wohl gelohnt hat, eine Vielzahl kleinerer Forderungen über unsere Kanzlei einzutreiben. Auch wenn man sicherlich das eine oder andere Mal drauf legt - in der Summe steht man sich in aller Regel besser, wenn man offene Forderungen nicht auf sich beruhen lässt.

Oft hilft schon ein anwaltliches Mahnschreiben, um den Schuldner noch vor Einleitung eines gerichtlichen Mahnverfahrens zur Zahlung zu veranlassen. Denn so merkt der Schuldner, dass es Ihnen Ernst ist mit der Forderung - und vermeidet weitere Kosten.

Unser Vorgehen

Bevor wir das gerichtliche Mahnverfahren einleiten, das mit weiteren, insb. auch Gerichtskosten, verbunden ist, fordern wir die Schuldner in der Regel letztmalig durch Anwaltsschriftsatz auf, die offene Forderung zu begleichen. 

Gerade "profesionelle" Schuldner merken so sehr schnell, dass es Ihnen Ernst ist - und zahlen, um weitere Kosten zu vermeiden.

Bleibt eine Reaktion aus, so leiten wir nach Ablauf der gesetzten Fristen zügig das gerichtliche Mahnverfahren ein. Hierdurch entstehen neben unseren Gebührenforderungen auch Gerichtskosten, die Sie leider erst einmal vorstrecken müssen.

Zahlt der Schuldner nicht und reagiert er auch nicht gegenüber dem Gericht, indem er einen sog. Widerspruch erhebt, so beantragen wir für Sie einen Vollstreckungsbescheid, einen vollwertigen Titel.

Wird auch hiergegen nicht binnen 14 Tagen nach Zustellung durch das Gericht ein Rechtsmittel eingelegt, die sog. "Erinnerung", haben Sie einen vollwertigen Titel, aus dem die Vollstreckung durch den Gerichtsvollzieher in das Vermögen des Schuldners betrieben werden kann.

Ein solches Mahnverfahren kann binnen ca. 2 Monaten abgeschlossen sein - von der Beauftragung über die Mahnung und den Mahnbescheid bis zum Vollstreckungsbescheid.

Vollstreckung von Forderungen

Hat man erst einmal einen Titel erstritten, so schließt sich hieran die Vollstreckung an.

Wie lange eine solche Vollstreckung dauert, hängt von der Art der Vollstreckung ab.

Bei einer Vollstreckung durch einen Gerichtsvollzieher ist man vom Arbeitsanfall des jeweilgen Gerichtsvollziehers abhängig. Von wenigen Tagen bis zu vielen Monaten ist alles denkbar.

Oft gibt es jedoch auch andere, sehr effektive Vollstreckungsmöglichkeiten, z.B. die Pfändung des Bankkontos oder des Gehalts, bei Grundbesitz auch die Eintragung einer Sicherungshypothek.

Eine besondere "Überraschung" stellt häufig auch die Pfändung gewerblicher Schutzrechte dar, also von Marken, Geschmacksmustern, Gebrauchsmustern oder Patenten. Dies steigert in aller Regel die Zahlungsbereitschaft deutlich.

... und was kostet das Ganze?

Wenn der Schuldner letztendlich zahlungsfähig ist, muss dieser alle Kosten des Vollstreckungsverfahrens tragen.

Ist er das nicht, so rechnen wir unsere Kosten in der Regel nach den Gebührensätzen ab, wie sie im RVG vorgesehen sind. 

Die Höhe unserer Kosten können Sie im Anwaltskostenrechner überschlägig ermitteln.

 
asdf